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https://edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/3090/29wYJ9AaKy3gU.pdf?isAllowed=y&sequence=1

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KerstinS | 19.1.2019 | 18:01

Dieser Artikel vom Robert Koch Institut ist zwar bereits aus dem Jahr 2010, jedoch auch heute noch aktuell. Er beschreibt sehr informativ die Auswirkung der Gesundheit des einzelnen Menschen in Bezug auf seinen finanziellen Status. Ein sozial schwacher Mensch beschäftigt sich eher weniger mit seiner eigenen Gesundheitserhaltung, da ihn meist elementarere Probleme beschäftigen, wie z.B. die Ernährung der eigenen Familie. Gesunde Lebensmittel sind meist kostenintensiver. Auch einige Vorsorgeuntersuchungen oder auch Vorsorgeprogramme sind oft mit Zuzahlungen verbunden, welche sich ein finanziell schwacher Mensch nicht leisten kann. Es gibt es ärztliche und zahnärztliche Leistungen, welche die Gesundheit fördern, erhalten, verbessern, welche als Privatleistung gelten und somit mit zusätzlichen finanziellen Mittel zu bestreiten sind. Dies ist ihnen nicht möglich, zu zahlen, resignieren daran und gehen in eine Haltung über, in der sie Gesundheitsrisiken nicht sehen, nicht wahrhaben wollen. So ist oft zu erleben, das ärmere Menschen durch "schlechtes" Essen ihr Gewicht aus den Augen verlieren, durch mangelnde Bewegung ihren Kreislauf, ihren Körper vernachlässigen und statt dessen zu Zigaretten, Chips, die Couch und den Fernseher oder die Spielkonsole greifen. Aufklärung reicht hier nicht, hier müssten spezielle, kostenlose Programme angeboten werden, um die eigene Gesundheit wieder wichtig zu machen.