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NLM: Cybermobbing

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richard.heinen | 7.3.2014 | 13:33

In sozialen Netzwerken eskalieren Diskussionen zwischen Schüler/innen u.U. mit weitrei­chen­den Folgen für den Schulalltag. Hierbei ist häufig von Cybermobbing die Rede, auch wenn bei genauem Hinsehen ursprünglich nicht die Absicht bestand, jemanden zu „mob­ben“, gibt es Ver­haltensweisen, die in ihrer Wirkung verletzend sein können. Darüber hin­aus ist festzustellen, dass viele Schüler/innen den Begriff „Mobbing“ sehr inflationär ver­wenden, und gewöhnlicher Streit bzw. normales Ärgern vorschnell als Mobbing bezeich­net werden.

Die Lernenden sollen sich insbesondere mit Grenzsituationen zwischen unbedachtem und ge­zieltem, boshaftem Bloßstellen auseinandersetzen und so die Tragweite ihres Handels im Inter­net begreifen. Im Zentrum steht dabei eine produktionsorientiert angelegte Aus­einandersetzung mit einem Fallbeispiel, bei dem sie insbesondere erarbeiten, wie sich Nutzer in (subjektiv emp­fundenen) Mobbingfällen verhalten können und welche Rolle die Klassengemeinschaft dabei im Internet spielt.